Geburt

Geburt

Wenn Wehen den Weg leiten

GeburtDie Geburt des eigenen Kindes ist einer der stärksten, emotionalsten Ereignisse im Leben einer Mutter. Viele Frauen erleben die Geburt als anstrengenden körperlichen und gleichzeitig kraftgebenden Prozess. Dieser Prozess liegt in der Natur der Frau: Ein hormonelles Wechselspiel ermöglicht es ihr, Kräfte zu mobilisieren, Schmerzen zu reduzieren und eine intensive Bindung zum Neugeborenen aufzubauen.

Dennoch gibt es Frauen, die im Vorfeld verunsichert, ängstlich oder voller Sorge an die bevorstehende Geburt denken. Die Ursachen hierfür sind äußerst individuell und vielfältig. So können z.B. steigende Kaiserschnitt-Raten, Geschichten über fremde Geburten, die Erlebnisse einer früheren Geburt oder eigene Geburtserfahrungen das Vertrauen in die ureigene Gebärfähigkeit verringern. Mitunter führen auch Situationen während der Vorsorgeuntersuchungen oder scheinbare Nebenbemerkungen während des Ultraschalls zur einer Verunsicherung bei der Schwangeren. Auch spielt das Frausein, das Vertrauen in die Intuition der Mutter und ihre Verbindung zum Kind in der medizinischen Schwangerschaftsvorsorge oft nur eine sehr geringe Rolle. Weil der Schwerpunkt dort darauf liegt, die Schwangerschaft von außen zu kontrollieren, verlieren manche Frauen den Zugang zu ihrem Körpergefühl und ihren eigenen Ressourcen oder fühlen sich mit ihren Sorgen und Gefühlen zu wenig beachtet.

Ich möchte Ihren Themen den notwendigen Raum geben und Sie dabei begleiten, Ihre Stärken wieder zu entdecken, Ihr Vertrauen in Ihre natürliche Gebärfähigkeit zu festigen und Ihre Ängste zu reduzieren, damit Sie der Geburt entspannt und zuversichtlich entgegen sehen können.

Manchmal kann es auch nach einer Geburt zu einer diffusen Unzufriedenheit, einer Enttäuschung oder starken Traurigkeit, Ärger oder sogar Wut auf sich und die beteiligten Personen kommen. Dies ist beispielsweise dann möglich, wenn sich die Frau während der Geburt nicht als selbstbestimmt erlebt hat, weil ihre Wünsche nicht berücksichtigt oder ihre Gefühle und Ängste nicht geachtet wurden, ihr die Entscheidungen abgenommen wurden oder sie die Zeit, die sie für die Auseinandersetzung mit der Situation gebraucht hätte, nicht bekommen hat.

Für Mutter und Baby kann es in einem solchen Fall hilfreich sein, sich mit den Geburtsereignissen auseinanderzusetzen, alle Gefühle zuzulassen und einen eigenen Umgang damit zu finden. Jede Frau wird dabei ihren Weg finden müssen. Gerne begleite ich Sie auf Ihrem Weg.


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