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Charta der Rechte des Kindes

Die Internationale Studiengemeinschaft für prä- und perinatale Psychologie und Medizin ist davon überzeugt, dass Kinder schon vor der Geburt eigenständige menschliche Wesen sind. Daher hat sie die UN Konvention zu den „Rechten des Kindes“ um emotionale und körperliche Bedürfnisse in der Schwangerschaft erweitert. (pdf download)

Geburt ist keine Krankheit

Im April 1985 veröffentlichte die WHO ihren Bericht „Appropriate Technology for Birth“ (Angemessene Geburtstechnologie), in dem ihre Empfehlungen rund um das Thema „Geburt“ enthalten sind. Sie beruhen auf der Überzeugung, dass jede Frau ein grundlegendes Recht auf eine umfassende Betreuung in der Schwangerschaft hat und dass neben der medizinischen Vorsorge auch soziale, emotionale und psychische Faktoren entscheidend sind. (pdf download)

Verantwortungsvoller Umgang mit Kaiserschnitt

Die Internationale Studiengemeinschaft für prä- und perinatale Psychologie und Medizin hat im Jahr 2013 einen Kongress zum Thema „Kaiserschnitt“ veranstaltet. Hieraus ist im Nachgang das „Stolpener Programm zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Kaiserschnitt“ entstanden. Hierin sind zehn gesamtgesellschaftliche Ansatzpunkte zusammengefasst, mit dem Ziel die Kaiserschnittrate auf das medizinisch notwendige Maß zu reduzieren. (pdf download)

Babyfreundliches Krankenhaus

Hierbei handelt es sich um eine Initiative von WHO und UNICEF, die sich darum bemüht Still- und Bindungsförderung in Geburts- und Kinderkliniken voranzutreiben. Kliniken können sich als „babyfreundlich“ zertifizieren lassen, wenn Sie internationale Betreuungsstandards umsetzen. (pdf download)

Bremer Bündnis

Der Senator für Gesundheit und die Landesfrauenbeauftragten in Bremen haben 2012 das „Bremer Bündnis zur Unterstützung der natürlichen Geburt“ initiiert, um die stetig gestiegenen Kaiserschnittrate zu analysieren und Empfehlungen zur Stärkung der natürlichen Geburt zu entwickeln. Die Ergebnisse wurden am 28. April 2015 vorgestellt. Die Bündnispartner sehen eines der Hauptziele darin, Schwangerschaft und Geburt wieder stärker als natürliche Lebensprozesse zu etablieren und Frauen in ihrer Fähigkeit natürlich zu gebären zu unterstützen. Hierzu werden u.a. eine gezieltere Information der Schwangeren, eine 1:1 Betreuung der Gebärenden durch Hebammen und die Abkehr vom Begriff „Risikokatalog“ empfohlen. Wer Lust hat mehr zu erfahren, kann sich das folgende Dokument oder die Internetseite der Senatspressestelle ansehen. (pdf download)